Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Ich weiß, ich hatte versprochen etwas mehr zu schreiben, aber …

Samstag, 2. Juli 2011 6:40

Was ist in der letzten Zeit passiert???

Nachdem ich eigentlich sehr gut drauf war, hat mich ein Muskelfaserriss in der Wade zurückgeworfen. Dadurch konnte ich natürlich nicht die geplanten 3000 Meter auf der Bahn, bei der Bonn Marathon Staffel und  dem Powerman-Duathlon mitlaufen.

Im Trainingslager auf Fuerteventura, wo ja schon ironblog viel geschrieben hat, habe ich mir eine gute Grundlage fürs Radfahren gelegt.

Nach dem Trainingslager versuchte ich mich dann beim 2. Bonner Nachtlauf
Vorsichtig, wie auf Eiern waren 10 km am Rhein zu absolvieren. Da einen Tag später auch noch eine viertägige Radfahrt mit der Triathlonabteilung des PSV Bonn auf dem Programm stand, ging ich alles vorsichtig an. Es klappte gut, und als auch noch Platz 3 in der AK Wertung dabei heraus sprang, war die Stimmung noch besser.

Die anschließenden vier Tage waren mit fast 600 km sehr hart, aber auch wunderschön. Deutschland hat schön schöne Ecken!!!

Danach musste ich mich intensiv um den 21. SWB Energie und Wasser Bonn-Triathlon kümmern. 1600 Starter hatten ein Anrecht auf eine perfekte Organisation. Die sie dann auch bekamen. Mehr dazu unter www.bonn-triathlon.de

Neben diesem Triathlon galt es dann auch die AthletenInnen von www.fit4bonn.de erfolgreich ins Ziel zu bringen. Die Berichte der Novizen sprechen für sich. Eine gelungene Aktion.

Danach fingen dann auch für mich die ersten Triathlon-Wettkämpfe wieder an.

Triathlon in Zandvoort – naja zumindest war er geplant. Aber Sturm und Wellengang machten aus der Erstveranstaltung in der Nähe von Amsterdam einen Duathlon über 8 km laufen, 40 km Radfahren und anschließendem 4 km Lauf eine erste gute Standortbestimmung. Highlight dieser Veranstaltung war die Radstrecke. 40 km gleich 9 Runden auf dem Circiut von Zandvoort. Super Belag, breit – PERFEKT. Das hat Spaß gemacht. Und ein dritter Platz in der AK – Wertung sprang dabei auch heraus.
Wie schrieb Günter aber zu folgendem Bild: Geschenk bekomme ich auch nichts …

Eine Woche später ging es dann zu den deutschen Meisterschaften der Polizisten nach Saarlouis. Der Fachwart Hansjörg Willems hatte mich für diese Kurzdistanz neben Thomas Seelen, Götz Kreisel und Henner Lakämper nominiert. In dieser Reihenfolge kamen wir dann auch in Ziel. Die Einzelplatzierungen waren Platz 6. 15., 16. und 22. Als zweitältester Teilnehmer konnte ich mit der Platzierung gut leben, denn sowohl beim Schwimmen, als auch beim Rad fahren, auf perfekt abgesperrter Strecke, konnte ich vorne mitmischen.

Beim Laufen fehlten mir dann ein paar Körner und die Spritzigkeit, sodass ich dort etliche Plätze verlor.

Aber egal, dies dient alles der Vorbereitung auf die World Police und Fire Games in New York Ende August. Da muss die Form stimmen und da wird sie auch stimmen!!!

Hinweisen möchte ich noch auf einen weiteren Block aus der Abteilung www.dirknolden.de ist seit dieser Woche auch stolzer Besitzer eines Blogs.

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Joachim

Sportlerehrung

Dienstag, 12. April 2011 17:54

Innenminister ehrt “leistungsstarke Vorbilder”

Für ihre herausragenden sportlichen Leistungen hat Innenminister Ralf Jäger am 06.04.2011 rund 50 Polizeisportlerinnen und Polizeisportler in Unna geehrt: „Sie haben Außergewöhnliches geleistet und sind ein großes Vorbild. Mit ihren Erfolgen motivieren sie andere, ihrem Beispiel zu folgen“. Die Auszeichnung erhielten auch die erfolgreichen Bonner Polizeisportler Joachim Sommershof, Frank Apfelbaum und Wolfgang Hopp.

Die geehrten Polizeisportler holten ihre Titel 2010 in verschiedenen Disziplinen bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften sowie bei Deutschen und Europäischen Polizeimeisterschaften.

POK Joachim Sommershof wurde für seine Leistungen im Triathlon geehrt. Bei den Weltmeisterschaften über die Langdistanz errang er in seiner Altersklasse Platz 2.

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Was für eine Woche ;-)

Sonntag, 20. März 2011 8:37

Swim and Run, Fliegerhorstlauf und Volkslauf in Rodenkirchen

Drei Wettkämpfe in einer Woche, alle erfolgreich; jetzt steht erst einmal eine ruhige Woche an; bevor ich am 29. März explodieren möchte/werde!!!

Samstagvormittag 1000m Schwimmen in 14:32 Minuten; na ja das sollte eigentlich etwas schneller gehen – fühlte sich auch so an, aber da mein Spannmann auf der Bahn eine 14:10 Minuten schwimmen wollte, ich ihn aber nach 300 Metern schon abgehangen hatte und der Vorsprung ständig größer wurde, habe ich die Arme/Beine schleifen lassen


Deswegen auch der Verdacht, dass es etwas schneller wäre, aber mein Spannmann schaffte nur ne 15:25 Minuten und entschuldigte sich später bei mir.
Kurze Zeit später dann als 19. in der Gesamtwertung los gelaufen. Am Ende stand ein 14. Platz mit einer identischen Zeit aus 2010. Die 20 Sekunden die ich zum letzten Jahr beim schwimmen verloren hatte, habe ich beim Laufen rausgeholt. Und das bestätigt auch das gute Training der letzten Wochen. Bild von: Anna Bang (DANKE!!!)

Sonntag dann locker 1:15 Stunden kreuz und quer gelaufen. Montag Ruhetag – Dienstag, dann die Beine beim Schwimmtraining über 3 km gelockert.

Mittwochmittag – Fliegerhorstlauf in der Fliegerkaserne in Wahn. Windanfälliger, eckiger und welliger Kurs. Das liegt mir, dass macht mir Spaß. Am Start über 200 AthletenInnen, aber vorne trennte sich schnell die Spitze. Ab km 3 waren die ersten beiden schon weg. Nach hinten galt es dann aufzupassen.
Aber auch hier zeigte sich das Training der letzten Wochen. Im Ziel sprach mich der Viertplatzierte sofort an und sagte, ich hätte nie eine Schwäche gezeigt. Somit wäre er auch nie richtig ran gekommen.
Da es hier nur die AK bis bzw. über 40 gibt, wurde ich dann auch noch als Zweitplatzierter geehrt. Ach ja, mein Zeit: 0:37:20 Minuten

Donnerstag, Freitag war dann wieder Regeneration angesagt. Ein bisschen radeln, schwimmen und Beine hoch legen.

Samstag: 10:00 Uhr Treffpunkt mit meinen “Aktionären” von fit4bonn für eine Radtour nach Rodenkirchen.
Nach 25 Kilometern stand hier wieder ein Volkslauf über 10 km an. Bei SUPERSONNENWETTER gingen auch hier über 200 StarterInnen an den Start. Drei Runden gab es zu absolvieren und nach dem Lauf am Mittwoch wollte ich eigentlich hier locker laufen. Aber wie immer kommt es anders als man denkt. Kurz nach dem Start lief ich in einer fünfer Gruppe die erste der drei Runden. Obwohl ich eine falsche Schuhwahl getroffen hatte (Sohlen waren nicht griffig genug), lief es einfach. Zu Beginn der zweiten Runde setzte ich mich dann mit der führenden Frau von dieser Gruppe ab. So liefen wir gemeinsam die zweite Runde nur wesentlich langsamer (11 Sekunden). In der dritten Runde erschrak ich, als ich plötzlich zu rechen begann. Das könnte seit langer Zeit mal wieder eine Zeit unter 37 Minuten werden. Und das nach der Woche!!
Meine Schritte wurden kürzer und ich wurde langsamer. Da drehte sich die Frau rum, und schrie mich an: Los Komm!! Jetzt weiß ich, wie sich Andere fühlen, wenn ich sie versuche zu motivieren. Aber es hilft!!! Ich lief wieder ran. Erst 500 Meter vor dem Ziel musste ich dann den Kontakt abreißen lassen. Die große Stoppuhr vor Augen wurden die Schritte wieder schwerer. Aber mit einer Zeit von 0:36:53 Minuten war/bin ich überglücklich.

Auch bei den anderen lief es einfach. Alle hatten Spaß und der ein oder andere Lief sogar Bestzeit.

Jetzt schnell umziehen (Dank an Klaus, der den Klamottentransport übernahm) und dann das Wetter auf dem Rad weiter genießen. Schlösser und Ausflugsziele in der Region rund um Brühl wurden in einer zweistündigen Radtour in Augenschein genommen. Nach 48 Kilometern war dann auch dieser Ausflug zu Ende. Glücklich und zufrieden konnte man abends das ein oder andere LECKERLI auf de Sofa genießen. Danke allen für diese schöne Woche ;-)

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Laufanalyse bei rahm

Dienstag, 15. März 2011 7:37

Wenn man glaubt, man hat bzw. man kennt schon  alles – wird man(n) immer noch überrascht!!!

Genauso erging es mir, als ich von der Neueröffnung des rahm Zentrum für Gesundheit in der Bonner Innenstadt gehört habe. Laufbandanalyse schön und gut, aber ich habe doch keinerlei Probleme. Ich kann (fast) alle Schuhen tragen. Aber ein Besuch kosten ja erst einmal nichts.

Also bin ich der Einladung zur Ladeneröffnung gerne nachgekommen.

Erwartet wurde ich dann von Lutz Klasen und Birgit Spethmann. Nachdem mir alles gezeigt wurde, musste dann doch noch die ein oder andere Frage beantwortet werden. Und plötzlich wurde das Interesse für eine Messung/Analyse größer.

Also, warum nicht mal Geld in so eine neue Analyse investieren. Man kauft sich Hightech Fahrräder, sündhaft teure Laufräder, Nahrungsergänzungsmittel – also kann man vielleicht auch mal hier was probieren. In meinem Alter muss man ja alle Möglichkeiten nutzen, um die ein oder andere Sekunde/Minute raus zu holen.

Bepackt mit acht paar Lauf- und drei paar Radschuhen (!!!) wurde ich dann vor einer Woche von Birgit Spethmann erwartet.

Nachdem meine Füße/Beine mittels Kajalstift bemalt und mein Rücken mit Klebepunkten bestückt wurden, ging es aufs Laufband.

Es ging um die Analyse 3 –  Fuß, Knie, Hüfte und Rücken (Dauer etwa 75 Minuten):

- Analyse Haltung und Achsabweichung im 3-D Bewegungsformat von Fuß, Unterschenkel und Sprung-Gelenk
- Überprüfung der Bewegungsfunktionen
- Statische und dynamische Kraftverteilung unter den Füßen beim Stehen, Gehe und Laufen
- Dynamische Abrollanalysen am Fuß zur Druckverteilung an der Ferse, am Mittelfuß und Vorderfuß
- Analyse von Pronations- und Abrollbewegung des Fußes
- Analyse von Tibia-Rotationen
- Überprüfung der dynamischen Stellung der Beinachse
- Kontrolle der Beckenstabilität
- Erstellung eines Kniebewegungsmuster
- Auswertung der Kniebewegung
- umfassende Beratung zur Beinstellung sowie Tipps für den Laufstil
- Becken, Oberkörper und Rücken inklusive Wirbelsäule werden in die Vermessung einbezogen
- Ermittlung der ganzheitlichen Körperkinematik
- Ergänzend zur Analyse 02 erfolgt die Untersuchung und Winkelmessung der gesamten Beinachse, sowie des Beckens und der Wirbelsäule
- Dynamische Aufnahme des Oberkörpers und des Rückens

Nun wurden sowohl barfuß, als später auch mit markierten Laufschuhen, auf dem Laufband in verschiedenen Laufrichtungen einige Meter unter Scheinwerferlicht und diversen Videokameras gelaufen. Wie gesagt, ich habe keinerlei Beschwerden, trotzdem war das Ergebnis beeindruckend. Nicht nur, das man die Analyse direkt auf dem Flachbildschirm ansehen konnte, nein, man bekommt auch noch eine CD mit allen Aufnahmen / Bildern mit nach Hause.

Dazu gesellen sich natürlich Tipps zu Laufschuhen und natürlich eine Liste mit  Funktionsgymnastikübungen, die entsprechend nach dem Laufstil zusammengestellt werden.

Für die Inaugenscheinnahme der Schuhe, aber auch der Sohlen, verging dann auch noch eine Weile. Aber auch hier konnte ich wieder einiges lernen. Bisher kannte ich nur die Untersuchung / Abnutzung der Unterseite von Laufschuhen, aber die Spurenkunde auf einer Laufsohle sind fast noch interessanter.

Natürlich werde ich hier nichts über meinen Laufstil und die geplanten Veränderungen preisgeben; aber eines kann ich jetzt schon sagen: Zeit / Geld waren gut angelegt.

Neugierig; dann schau doch erst einmal hier: rahm bei Youtube

Na gut, eine Sache kann ich ja doch noch preisgeben:

Kleine, seitliche Korkeinlagen, die unter die Sohle von meinen Radschuhen (!!!) geklebt werden, werden in Zukunft dafür sorgen, dass ich nach dem Radfahren mit noch mehr Kraft auf die Laufstrecke gehen werde.

Aber mehr wird nun wirklich nicht verraten.

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WPFG 2011

Freitag, 7. Januar 2011 14:49

So, der nächste Schritt zu den World Police and Fire Games sind gemacht; seit heute morgen bin ich gemeldet. Am 24. August 2011 geht es in die Stadt meiner Träume: NEW YORK

Dort findet dann am 26. August die Eröffnungsfeier der Spiele für Polizisten und Feuerwehrleute statt. Am Tag danach starten die ersten Wettkämpfe.

Hier mein geplanter Ablauf:
27. August: Verteidigung meines Titels im Treppenlauf
28. August: Zurückholen meines Titel im Triathlon (Kurzdistanz) aus 2009
29. August: Start beim Einzelzeitfahren Rad
31. August: zurückholen des Titels über 10.000 Meter nach Deutschland (2003 ging er das letzte Mal nach Deutschland; genauer gesagt nach Kerpen zu Hansjörg Willems
01. September: Start beim Bergzeitfahren Rad
02. September: Zurückholen des meines verlorenen Titels der letzten Spiele 2009 in Vancouver im Offenwasserschwimmen (3,2 km)

Wer die letzten Spiele verfolgt hat, wird feststellen, es fehlen ein paar Disziplinen/Wettkämpfe in diesem Jahr.

Richtig, Schwimmen in der Halle und der Halbmarathon stehen dieses Jahr nicht auf meiner Wettkampfliste. Woran liegt das?? Das Programm wird alle zwei Jahre neu zusammengestellt. Und dieses Jahr finden die Schwimmwettkämpfe und der Halbmarathon zu Terminen (Triathlon/Treppenlauf/Einzelzeitfahren) statt, die ich nicht schaffe. Ich habe zwar wieder an einen Doppelstart, wie vor zwei Jahren, nachgedacht, aber auf Grund der Entfernung zwischen den einzelnen Wettkampforten wurde dies schnell verworfen. Aber auch so, ist es wieder ein straffes Programm.

Natürlich werde ich auch New York versuchen, täglich über die Wettkämpfe zu berichten, aber bis dahin ist ja noch viel Zeit.

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Herzlich willkommen

Dienstag, 30. November 2010 20:15

Von der eintönigen Homepage zum Blog.
Ab sofort findet sich hier alles um mich und meinen Sport!!

Ein fantastisches Jahr mit dem Höhepunkt der World Police- and Fire Games in New York steht bevor.

Die schönsten und wichtigsten Berichte der letzten Jahre hab ich naürlich mit umgezogen. Viel Spaß beim lesen und stöbern!!

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WM Immenstadt

Montag, 2. August 2010 16:19

ITU Langstrecken WM  
Joachim Sommershof wird Vizeweltmeister im Triathlon bei der ITU Langstreckenweltmeisterschaft in Immenstadt am 01. August 2010

Als am vergangenem Wochenende um 07:30 Uhr der Startschuss zur Weltmeisterschaft über die Langdistanz, die erstmals in Deutschland ausgetragen wurde, stürzten sich 530 Athleten verschiedener Altersklassen in den 17,8 Grad kalten großen Alpsee. Es galt eine Distanz von 4 km zu bewältigen. Probleme gab es hier eigentlich nur bzgl. der Sicht, denn die letzten 1600 Meter mussten gegen die aufgehende Sonne geschwommen werden. Bojen und auch die begleitenden Kanuten konnten nur sehr schwer erkannt werden. Nach 0:56:58 Minuten ging es für den Bonner Polizisten in die Wechselzone.

Schnell umgezogen ging es auf Rad. Jetzt lag eine Strecke von 130 km vor ihm. 130 km, die es in sich hatten; zahlreiche Steigungen und lange Abfahrten mussten bewältigt werden.
Eine Zuschauerhochburg war der zweimal zu bewältigende Kalvarienberg, ein Anstieg im Ortszentrum von Immenstadt. Hier mussten die Athleten auf 800 Meter eine Steigung von bis zu 20 % erklimmen.

Nach 4:01:42 Stunden war auch diese Einheit beendet.

Nun hieß es, sich auf die letzte Disziplin, dem Lauf einzustellen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad mussten drei Runden a 10 Kilometer in Angriff genommen werden. Hier hatte der Veranstalter sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Die ersten drei Kilometer gingen durch die Immenstädter Fußgängerzone. Zahlreiche Zuschauer säumten hier die Laufstrecke. Nach einer Runde durch das Stadion, in dessen Innenfeld das Ziel aufgebaut war, ging es 7 km über Feld- und Waldwege.

2:17,13 Stunden zeigte die Uhr des Athleten des PSV Bonn als er das letzte Mal ins Stadion einlief. Jetzt noch eine Runde und dann war dieses Event für beendet.

Im Ziel hatte der Bonner dann eine Endzeit von 7: 21:29 Stunden.

Dies bedeutete den 20. Platz in der Gesamtwertung aller „Agegrouper“. In der Klasse der AK 45-50 Athleten war es sogar der zweite Platz von 102 gestarteten Triathleten; also die Silbermedaille.

Auf eine Platzierung unter den Top 10 hatte er gehofft. Dass es aber zu einem Platz auf dem Treppchen reichen würde, daran hätte er nie gedacht. 

Stimmungsvoll eröffnet wurde die WM am Freitagabend mit einer Nationenparade durch die Innenstadt mit Abschluss im gut besuchten Festzelt. Hier fand dann auch am Sonntagabend die Abschlussveranstaltung mit der Altersklassensieger-ehrung statt.

Die nächste WM findet im kommenden Jahr in Las Vegas, Nevada, USA statt.

Mit am Start vom PSV Bonn Triathlon war auch der Geschäftsführer Günter Gies. Er nutzte die Veranstaltung als Zwischenstation für seinen ersten Ironmanwettkampf im kommenden Jahr in der Schweiz (Zürich). In einer Zeit von 10:11:42 Stunden finishte auch er erfolgreich bei seinem ersten Start über eine so lange Distanz.

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WPFG 2009 – Vancouver

Montag, 2. März 2009 16:18

WPFG Adelaide    
Bonner Polizist auch in Down Under nicht zu schlagen
Joachim Sommershof verteidigt seinen Titel im Triathlon erneut
 Auch in Down Under (bei 28 Grad, Sonnenschein und böhigem Wind) wurde der Weltmeister der Polisten und Feuerwehrleute über die olympische Distanz gesucht. Hierbei mussten 1,5 km im West Lake (ein Nebenarm vom indischen Ozean) geschwommen werden; anschließend mussten 42 km, aufgeteilt in 5 Runden, auf dem Rad absolviert werden. Den Abschluss bildete der Lauf über 10, 2 km.In der zweiten Welle startete Joachim Sommershof mit ca. 40 Athleten aus seiner und ca. 30 Athleten aus einer anderen Altersklasse um 08:33 Uhr. In der ersten Welle (3 Minuten vorher) starteten die Männer der offenen Klasse.Bereits nach ca. 300 Meter hatte der Triathlet vom Bronny.de Team aus Bonn die letzten Starter dieser Gruppe eingeholt und zog so gut motiviert weiter nach vorne. Nach 22:59 Minuten entstieg er als erster der AK Master A dem West Lake und machte sich auf die Radstrecke um den See.Auf der Radstrecke behielt er lange Zeit die Oberhand, ehe er in der vorletzten Runde von einem Athleten seiner AK überholt wurde. Schnell wuchs der Rückstand zum Überholten an. Hier machte sich das  Radtraining, welches in den Wintermonaten in Deutschland zu kurz kam, bemerkbar.Beim Wechsel auf die zweimal zu laufende Wendepunktrunde hatte er einen Rückstand von 57 Sekunden auf seinen Widersacher.Diese Zeit  konnte er auch in der ersten Runde nicht wegmachen. Auch hier fehlte das Koppeltraining im Winter, der Lauf nach dem harten Radsplit war noch nicht flüssig.Mit Beginn der zweiten Runde konnte er langsam den Rückstand verringern. Am Ufer entlang, begann er mit langen Schritten weiter Boden gut zu machen. Und dies gelang auch!! 1,5 km vor dem Ziel war es dann soweit; der Rückstand war weg: schnellen Schrittes zog er an dem Kanadier (wie sich nachher rausstellte) vorbei. Der Vorsprung wuchs sehr schnell, sodass er es kurz vor dem Zielbereich wieder etwas entspannter angehen konnte.Im Ziel hatte er einen Vorsprung von 14 Sekunden und wurde mit einer Zeit von 2:09,14 Std. erster seiner AK und in der Gesamtwertung belegte einen hervorragenden 5.Platz. Die ersten Plätze gingen in der Regel an australische Sportler und Sportlerinnen, da für Sie diese Spiele besser in ihre Saisonplanung passten. Somit ist Joachim Sommershof jetzt dreifacher Weltmeister der Polizisten und Feuerwehrleute im Kurztriathlon und muss nun seinen Titel 2009 in Vancouver (Kanada) erneut verteidigen.Die Einzelzeiten – Swim: 0:22,59 / Bike: 1:06,47 / Run: 0:39,26 (erste Runde: 20:13; zweite Runde: 19:13)Zweiter Titel auch erfolgreich verteidigt
Joachim Sommershof siegt auch im Offenwasserschwimmen
Beim zweiten Wettkampf der Weltmeisterschaften für Polizisten und Feuerwehr in der Disziplin Offenwasserschwimmen; d. h. das Schwimmen über eine Distanz von 3,2 Kilometer galt es für Joachim Sommershof, den in Barcelona 2003 und in Quebec 2005 gewonnenen Titel in der Altersklasse Master A zu verteidigen. Diesmal musste im West Lake eine Schwimmrunde von 1,6 km zweimal geschwommen werden. Aufgrund der Wassertemperatur von 21,0 Grad war das Tragen von Neoprenanzügen erlaubt. Ein Vorteil, den besonders die Triathleten im Feld ausnutzen, da die „Poolschwimmer“ in der Regel dieses Equipment nicht hatten.   Wieder wurde in verschieden Gruppen (mit verschieden farbigen Badekappen) gestartet; sodass man sehr gut erkennen konnte, wer in der jeweiligen Altersklasse in Führung lag. Schon nach wenigen Metern hatte sich der Bonner Polizist durch einen beherzten Start von seinen Kontrahenten abgesetzt. Nach der ersten Runde betrug sein Vorsprung über 20 Meter.In der zweiten Runde baute er die Führung kontinuierlich aus. Das einzige was ihm dem Sieg noch nehmen konnte, war das Salzwasser, welches sich unangenehm bemerkbar machte. Der Mund wurde trocken bzw. begann zu brennen. Nach 0:39,34 Stunden aber schlug er als Erster in seiner Altersklasse an. Mit dieser Zeit belegte der Triathlet des Bronny.de Team PSV Bonn in der Gesamtwertung aller Athleten den 10. Platz von über 140 Startern.  Hinter Ihm wurde es um die nächsten Plätze eng. Der zweite Platz ging in einer Zeit von 0:40,39 Stunden, der dritte in einer Zeit von 0:40,45 weg. Der Viertplazierte benötigte 0:40,48 Stunden. Die Revanche im Pool am kommenden Freitag über 1500 Meter gefordert durch die „Poolschwimmer“ wurde sofort angeboten bzw. angenommen. Mal sehen, wir sich der Bonner Polizist dort schlägt. Weitere Distanzen in der Halle: 100 Meter, 200 Meter und 400 Meter Freistil. Dazu noch 200 Meter Lagen.
Erneute Medaillen für Bonner Polizisten
J. Sommerhof holt Bronze über 400 Meter und 1500 Meter Freistil, gute Platzierungen auch über 100 und 200 Meter Freistil 

Nach der erfolgreichen Titelverteidigung im Triathlon und Offenwasserschwimmen standen nun in der Schwimmhalle von Adelaide die Schwimmwettkämpfe auf dem Plan.Diese waren am ersten Tag: 400 Meter Freistil, gefolgt von 200 Metern Lagen – am zweiten Tag: 1500 Meter Freistil und 100 Metern, und am Schlusstag noch der Wettkampf über 200 Meter Freistil. Entgegen der beiden vorherigen Wettkämpfe war das Starterfeld über 400 Meter Freistil ziemlich übersichtlich. Insgesamt standen sieben Polisten bzw. Feuerwehrleute der Altersklasse 40-45 auf dem Startblock.Nach dem Startschuss setzte sich der Bonner sofort an die Spitze. Die ersten 100 Meter absolvierte er in einer Durchgangszeit von 1:08,76 Minuten. Nach 200 Metern lag er immer noch in Front. Die Durchgangszeit hier: 2:25,25, was 1:16,39 für die zweiten 100 Meter bedeutete. Danach verließen ihn aber die Kräfte. Er musste dem schnellen Anfangstempo Tribut zollen. Und so kam es, wie es kommen musste. Nach 300 Metern (3:49,80 / 1:20,55) lag er nur noch auf Platz 2. Jetzt hieß es beißen. Nur noch 100 Meter – eine Medaille war drin. Aber die Arme wurden immer schwerer und der Drittplazierte kam immer weiter auf. Bei der Wende zog er dann an ihm vorbei. Aber mit drei Sekunden Vorsprung auf den Viertplazierten konnte sich der Triathlet des Bronny.de Team PSV Bonn über eine weitere Medaille in seiner Sammlung freuen.Endzeit: 5:08,80 Minuten und somit wurden die letzten 100 Meter in unakzeptablen 1:23,10 Minuten zurückgelegt. In der Gesamtwertung bedeutete dies den 17. Platz von 50 gestarteten Athleten. Beim zweiten Start am ersten Wettkampftag ging es nicht um Zeiten und Platzierungen. Es ging um ein Rennen Athlet gegen Athlet. Grund war eine Herausforderung über eine Strecke, die er bisher noch nie im Wettkampf geschwommen war. Hansjörg Willems, ein Kollege aus Kerpen, wollte einmal einen Wettkampf haben, bei dem er sich eine kleine Chance ausrechnen konnte. Deswegen hatte er sich für die 200 Meter Lagen entschieden.Nach nicht enden wollenden ersten 50 Metern Delfin hatte der Kerpener einen Vorsprung von einer Körperlänge heraus geschwommen, welche der Triathlet aus Bonn auf der Rückenstrecke aber in einen Vorsprung von einer Körperlänge umwandelte. Nach der Wende auf die Bruststrecke konnte Joachim Sommershof schnell erkennen, dass die Medaillen schon in weiter Ferne waren. Aber darum ging es ja diesmal nicht. Jetzt hieß es für ihn, den Vorsprung auf der Bruststrecke halten.Bei der Wende zum letzten Teilstück, den 50 Metern Freistil, war das Rennen praktisch schon entschieden, denn den Vorsprung den der Triathlet vom Bronny.de Team PSV Bonn nun hatte reichte aus.Mit sechs Sekunden Vorsprung gewann er dieses Rennen, nicht locker – aber Hauptsache vor seinem Kollegen und Freund.In der Zeit von 2:54,33 belegte er damit in der AK Master A den 5. Platz von 8 Startern; und in der Gesamteinlaufliste einen 24. Platz von 40 Startern. Der zweite Wettkampftag im Schwimmbad von Adelaide begann mit der längsten Entscheidung über 1500 Meter im Schwimmbad. Hier waren die Medaillenträume in weiter Ferne gerückt, da hier die Altersklassen Master A und B (also 40-49 Jahre) zusammengelegt wurden.Und gleich im ersten von zwei Läufen dieser gemeinsamen AK wurden durch die Kontrahenten hervorragende Zeiten hingelegt. Der Sieg ging in einer Zeit von 18:52,86, gefolgt von einer 20:11,49 und einer 20:30,81 Minuten. Vor zwei Jahren, bei den Spielen in Quebec, hatte der Polizist aus Bonn eine Zeit von 20:48,5 heraus geschwommen. Das sollte also knapp werden.Sofort nach dem Start setzte sich Joachim Sommershof an die Spitze des Feldes der fünf gestarteten Athleten. Ruhig und locker zog er seinen Bahnen; dabei immer im Auge ein Kontrahent auf einer Bahn neben ihm und die mitlaufende Wettkampfuhr.Ab 1000 Meter, welche er in guten 13:41 Minuten zurücklegte, begann er zu rechnen. Eine Zeit unter 20:30 Minuten war drin. Auch noch, als er auf die letzten Meter ging. Beim Anschlag hatte er dann eine Endzeit von 20:29,26 – also knapp eine Sekunde schneller als der bis dahin Drittplazierte des vorhergehenden Laufes. Somit ging eine weitere Bronzemedaille nach Bonn.
Nachmittags folgte dann der Start über 100 Meter Freistil.Nach gelungenem Start galt es locker auf die ersten 50 Meter zu gehen. Schnell lag der Bonner in Front, musste aber alles geben, da der Lauf vorher wieder ziemlich schnell war. Dort wurden die drei besten Zeiten zwischen 1:00 und 1:06 Minuten geschwommen. Nach der Wende begannen Arme und Beine schwer zu werden. Seine herausgearbeitete Führung begann zu schrumpfen. Beim Anschlag lag er aber immer noch in Front und gewann damit seinen Lauf in 1:06,56 und verpasste die Bronzemedaille um 0,5 Sekunden. Durch den Erfolg über die 1500 Meter war dies leicht zu verkraften.Am letzten Tag der Schwimmwettkämpfe standen noch die 200 Meter auf der Tagesordnung. Hier rechnete sich der Bonner im Vorfeld an und für sich die besten Chancen auf eine Medaille im Pool von Adelaide aus. Aber hier kam es auch ganz anders. Die Altersklasse Master A wurde wieder in zwei Gruppen (Heats) gesplittert; und schon im ersten Lauf wurden dabei die Medaillen vergeben, denn diese Zeiten (Platz 1: 2:15,93; Platz 2: 2:19,10; Platz3: 2:19,13) waren nach der bisherigen Wettkampfperiode hier in Australien einfach nicht zu schaffen.Trotzdem gab Joachim Sommershof alles, um mir einer halbwegs guten Zeit sich von den Schwimmwettkämpfen zu verabschieden.Die ersten 100 Meter legte der Bonner in 1:09,61 zurück – im Ziel wurde dann eine Zeit von 2:23, gestoppt. Das reichte dann nur für Platz 4. Mit dieser Zeit und Platzierung war er aber trotzdem zufrieden, weil er im direkten Vergleich mit einem Konkurrenten um knapp 1 Sekunde schneller war.

Mit persönlicher Bestzeit beendet J. Sommershof die WPFG in Adelaide
Halbmarathon unter 1:20 Stunden widmet er Christian Thomas und der Dienstagslaufrunde

Am letzten Wettkampftag mussten die 21,1 km durch die Adelaider Innenstadt in Angriff genommen werden. Gleich nach dem Start teilte sich das Feld der über 200 Starter in viele Einzelläufer. Vorne wurde direkt zu Beginn ein so hohes Tempo vorgelegt, dass sich das Feld schnell splittete.Ab km 3 war der Bonner deshalb auf sich alleine gestellt; und dies blieb auch so bis zum Zieleinlauf. Sein Ziel war es, das erste Mal eine Zeit von unter 1:20 Stunden zu laufen. Das wäre für Ihn persönliche Bestzeit, die bisher bei 1:22,30 Stunden lag.Bei km 5 hatte er eine Durchgangszeit von 17:44 Minuten. Positiv machte sich jetzt schon die frühe Startzeit von 07:00 Uhr aus, denn schon jetzt begann die Sonne zu brennen – und Schatten war Mangelware.    Bei km 10 war er mit der handgestoppten Zeit von 36:23 Minuten immer noch unter seinem gewünschten Schnitt. Jetzt begann es aber langsam hart zu werden. Neben Gegenwind, wurde die Strecke jetzt auch immer hügeliger. Immer wieder mussten kurze Anstiege gemeistert werden.Das Ziel vor Augen wurde es richtig eng. In einer Zeit von 1:19,56 erreichte er schließlich das Ziel am Ufer des Torrens River.Die World Police and Fire Games endeten zwar nicht, wie sie begonnen hatten mit einem Medaillengewinn, aber mit diesem Lauf und der erzielten Zeit war er mehr als zufrieden.Platzierungen und Ergebnisse liegen zurzeit noch nicht vor. Ein positiver Abschluss der Spiele – den jetzt beginnenden zweiwöchigen Urlaub in Australien hatte er sich jetzt redlich verdient.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Joachim

Pressemeldung Alpe d`Huez Triathlon

Freitag, 27. Juni 2008 11:30


Bevor sich der Bonner Polizist Joachim Sommershof vom bronny.de-Team PSV Bonn über die lange Distanz nach Alpe d´Huez wagte, startete er am Sonntag, den 27. Juni 2008 beim Sprint nach Vaujany.
Hier galt es eine Distanz von 500 m schwimmen, 15 km Rad fahren und anschließend 4 km Laufen  zu absolvieren.
Bei strahlendem Sonnenschein starteten über 250 Athleten und Athletinnen im See von Verney. Dieser war mit 14,5 Grad verdammt kalt, aber nach 10 Minuten konnte man sich auf dem Rad warm fahren, denn nach einer Runde um den See ging es den Anstieg nach Vaujany hoch. Es galt eine Höhendifferenz von 600 Meter auf 5 km zu meistern.

Auch auf den anschließenden 4 km in den Nachbarskiort von Alpe d´Huez ging es über Stock und Stein etliche Meter hoch und runter. Nach einer Gesamtzeit von 1:18,18 Stunden war der Bonner im Ziel. Das bedeutete Platz 23 im Gesamtklassement und Platz 1 in der Altersklassenwertung.
Das sollte aber nur ein leichter Aufgalopp zu dem sein, was Joachim Sommershof drei Tage später erwartete.

The Long Distance of Vaujany in l’Alpe d’Huez
 2200 m schwimmen,  115 km radfahren, 22 km laufen

Hier musste er beweisen, wie fit er war. Bevor es nämlich die berüchtigten und berühmten 21 Kehren nach Alpe d`Huez hochging, mussten vorher noch 2,2 km geschwommen und 100 km geradelt werden. Und bei dieser „Radtour“ galt es zwei weitere Anstiege zu meistern. Der Erste hatte eine Länge von 13 km (Col de l´Alpe du Grand Serre) und der Zweite (Col d´Ornon) war zwar mit 20 km noch etwas länger, dafür aber nicht so steil. Insgesamt galt es aber 2900 HM zu absolvieren. Oben in Alpe d´Huez angekommen ging es dann auf einen 7,3 km langen Rundkurs, der dreimal gelaufen werden musste. Hier ging es pro Schleife 150 HM auf und ab.
Am frühen Morgen standen dann über 400 Athleten im kalten See von Verney an der Startlinie, als um 09:30 der Startschuss ertönte. Schnell hatte sich eine Spitzengruppe und eine Verfolgergruppe gebildet. In dieser zweiten Gruppe schwamm neben Joachim Sommershof auch die IRONMAN Hawaii Siegerin 2007 und frisch gebackene IRONMAN Frankfurt Siegerin Chrissie Wellington. Mit dieser entstieg der Bonner auch nach 30 Minuten dem Wasser und wechselte als 18. auf das Rad. Der erste Anstieg ließ nicht lange auf sich warten. Bei km 25 galt es die nächsten 13 km empor zu klettern. Lag der Bonner anfangs noch recht gut, wurde er spätestens hier von den „Kletterziegen“ aus Frankreich schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Lag es am falschen Material, den fehlenden Kilometern in den Bergen oder an der Tagesform?? Egal, er fuhr sein Tempo und erreichte als 31. den ersten Gipfel.
Nach einer 25 km langen Abfahrt kam dann der zweite Anstieg des Tages. Langsam hatte er seinen Rhythmus gefunden und weniger als befürchtet fuhren am ihm vorbei.
Am Col d´Ornon angekommen galt es sich langsam auf den Höhepunkt der Radstrecke, den Anstieg nach Alpe d`Huez vorzubereiten. Die letzte Verpflegungsstelle vor dem Anstieg in Bourg d´Oisans wurde ausgiebig in Anspruch genommen; dann lag auch schon die erste von 21 Serpentinen vor dem Bonner. In den 21 Serpentinen hoch nach Alpe d`Huez zieren Schilder mit den Namen der jeweiligen Etappengewinnern jede Kurve. Nach der letzten Kurve wartet dann in Alp d´Huez noch eine Ortsdurchfahrt von ca. 2 km auf die Athleten und Athletinnen bevor es in die Wechselzone geht.
13,8 km in einer Zeit von 1:10 Stunden standen am Ende für ihn in der Ergebnisliste. Die Siegerin der Damen Chrissie Wellington belegt dort in einer Zeit von 54:00 Minuten den ersten Platz aller Gestarteten.
Der Rekord von Marko Pantani liegt bei 37 Minuten und 35 Sekunden. Was für eine Leistung!!
Nach gut 4:45 Std. Fahrzeit erreichte der Triathlet vom bronny.de-Team PSV Bonn den Skiort in den Alpen. Schnell wurden die Laufschuhe geschnürt und schon ging es um und durch den bekannten Winterskiort. Die drei Runden waren nach 2:02 Stunden bewältigt. Somit erreichte er mit einer Endzeit von 7:21,35 Std. Platz 38 in der Männerwertung, wurde bester Deutscher und belegte in der Wertung der AK 45 den 3. Platz.
Ausgelaugt aber glücklich, genoss er danach das hervorragende Buffet sowie die Dusch- und Massagemöglichkeiten im Sportcenter von Alpe d´Huez.
Sein Fazit: “Wer nur die Hügel aus der Eifel und/oder des Westerwaldes kennt, wird überrascht sein, was es heißt richtige Berge zu fahren. Ein Erlebnis für alle Flachländer. Was die Organisation der Veranstaltung betrifft, kann man auch nur positives erzählen. Perfekt von Anfang bis Ende!!”
Joachim Sommershof weiter: “Und jetzt nachdem ich die Berge mal live gesehen habe, verneige ich mich noch tiefer vor den Radsportlern, die nicht nur einen Berg pro Tag fahren, sondern mehrere Tage hintereinander mehrere Berge. RESPEKT!!!!”

Mehr Infos auf der Homepage des Veranstalters unter www.alpetriathlon.com

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Joachim

WPFG 2007 – Quebec

Freitag, 2. März 2007 16:18

WPFG Quebec    
Titel erfolgreich verteidigtBei den diesjährigen World Police and Fire Games (WPFG) in Quebec (Kanada) konnte der Bonner Polizist Joachim Sommershof seine zwei in Barcelona 2003 gewonnen Titel im Offenwasserschwimmen über 3,2 km und im Kurztriathlon erfolgreich verteidigen.

Die diesjährigen WPFG fanden in der Region um Quebec statt. Über 10000 Polizisten und Feuerwehrleute aus aller Welt trafen sich Ende Juli, um in versch. olympischen und berufsspezifischen Disziplinen ihren Meister zu finden.

Der 42jährige Triathlet des LUBIGteam PSV BONN hatte sich für die Spiele einiges vorgenommen. Neben den oben erwähnten Wettkämpfen wollte er auch noch über 1500m, 400m, 200m, 100m und 50 Meter Freistil-Schwimmen, im Einzelzeitfahren Rad über 15 km und im Halbmarathon an den Start gehen.

Der erste Wettkampf war dann das Offenwasserschwimmen im Lake Beauport. Es galt einen Rundkurs von 1,0 km dreimal zu umrunden. Da die verschiedenen Altersklassen (AK) gleichfarbige Badekappen trugen, ging es bei dem ersten Start nur darum, sich in seiner Altersklasse durchzusetzen.
In der ersten Schwimmrunde wurde sofort Druck gemacht, um zu prüfen, wer als Favorit auf einen Sieg in Frage kommt.
Die zweite Runde wurde dann auch gleich lockerer geschwommen, da sich das Feld in der ersten Runde schnell auseinander gezogen hatte.
In der letzten Runde wurde dann nur noch auf Taktik geschwommen. Man sondierte, schaute kurz wer wo schwimmt und forcierte danach das Tempo.
Nach 42,19 Min. stieg der Bonner als erster seiner Altersklasse aus dem See und hatte somit der ersten Titel gewonnen / verteidigt.

Einen Tag später wurde dann mit Platz 12 im Einzelzeitfahren über 15km nur ein Mittelplatz erreicht, aber die Gedanken waren schon beim Triathlon am nächsten Tag.

In drei Startgruppen wurden die 202 Starterin den Wettkampf geschickt. Zuerst die Hauptklasse, dann die 30-39jährigen und danach die Herren und Damen ab 40 Jahren.
Schnell hatte sich der Bonner an die Spitze des Feldes gesetzt und schwamm schnell auch in die vor ihm gestartete Startgruppe.
Nach 20:20 Minuten stieg der Bonner als Erster seiner Gruppe aus dem Wasser. Nun hieß es den Vorsprung auf der welligen Radrunde auszubauen.
Fünf Runden mit über 540 HM galt es zu überwinden. Auch hier zeigte sich der Bonner kampfstark. Immer wieder wurden Konkurrenten aus den anderen Startgruppen überholt. Auch ein kurzer Defekt an der Schaltung in der zweiten Runde konnte ihn nicht aufhalten.
Nach einer Fahrzeit von 1:04,53 Stunden ging er als führender seiner Altersklasse auf die 10km lange und bergige Laufrunde um den Lake Bauport. Da er sich nicht sicher war, wie groß sein Vorsprung war, wurde erst einmal Tempo aufgenommen. Auch hier konnte er noch Starter aus den vor ihm gestarteten Gruppen überholen. Da es sich bei der Laufstrecke um keine leichte Stracke handelte, zeigten die Splitzeiten der einzelnen Athleten. Denn wo sonst Zeiten unter 35 Minuten locker gelaufen werden, liefen in Kanada gerade einmal 10 Athleten eine Zeit von unter 40 Minuten.
Als Gesamt Dritter lief der Polizist von VL 3.13 mit einer Endzeit von 2:05,52 Std. ins Ziel. Das bedeutete nicht nur den Sieg in seiner AK, sondern auch den Gesamttagessieg.

Nach einem Tag Pause standen die verschiedenen Schwimmwettkämpfe auf dem Programm. Verteilt über drei Tage wollte er über die genannten Distanzen an den Start gehen.
Am ersten Tag wurde er über 400m Freistil Dritter seiner AK, am zweiten Tag Fünfter über 1500m Freistil und Zwölfter über 100m Freistil.

Da am dritten Tag zeitgleich der Start des Halbmarathons war, entschied er sich, auf den Wettkampf über 200m Freistil zu verzichten, um dafür zu laufen. Die 50m Freistil wollte er ggf. dann nach dem Lauf noch in Angriff nehmen.
Der Halbmarathon verlief dann aber nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte.  Lief er im Frühjahr noch eine Zeit um die 1:24 Std., konnte er in Kanada nur eine Endzeit von 1:26,50 Stunden vorweisen, was dann auch nur ein Platz im hinteren Drittel (15. seiner AK) entsprach.
Woran lag es? Schon nach 3 Kilometern bemerkte er eine Muskelverhärtung im Bereich der Wade. Wäre es nicht eine WM gewesen, hätte er den Wettkampf vorzeitig beendet; aber so, lief er halt lockerer weiter. Bei Kilometer 14 dachte er erneut ans aufgeben oder gehen, aber da er noch den Schwimmwettkampf versuchen wollte, musste er weiter laufen.

Bei den anschl. 50 Meter Freistil war er dann mit einer Endzeit von 0:30,81 dann wieder zufrieden. Diese Zeit bedeutete dann auch noch einen weiteren fünften Platz in der AK, wodurch diese Spiele positiv für Ihn beendet wurden.

Aber neben diesen Wettkämpfen standen auch die persönlichen Eindrücke von Land und Leute auf dem Programm.
Man unterhielt sich während der großartigen Eröffnungs- und Abschlussfeier. Man traf sich bei den verschiedenen anderen Wettkämpfen oder einfach bei verschiedenen Rahmenprogrammen, die die Organisatoren aus Quebec auf die Beine gestellt hatten. Man traf Bekannte aus Barcelona und sogar Triathleten aus der Tschechei, die im Jahr 2000 bei der ersten Weltmeisterschaft in Abu Dhabi an den Start gegangen waren. Abgerundet wurde dieser Sporttrip mit einer 10tägigen Rundreise durch Kanada. Montreal, Ottawa, Toronto, die Niagarafälle und Kingston standen auf der Liste. Die nächsten WPFG finden 2007 in Adelaide (Australien) statt. Ob der Bonner Polizist da auch an den Start geht, um seinen Titel erneut zu verteidigen hängt von mehreren Faktoren ab. Aber bis dahin ist ja noch viel Zeit.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Joachim