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Die Saison ist eröffnet!!!

Montag, 14. Mai 2012 14:17

Nach einem wunderschönen, aber auch anstrengendem Trainingslager auf Malle (eigentlich hätten die zwei Wochen einen eigene Blog verdient), stand vor gestrigen der Liga-Veranstaltung in Gladbeck die erste Teilnahme beim 1. Koblenzer Sprint-Triathlon auf dem Programm.

Es galt die Strecken über 500 Meter schwimmen im Koblenzer Hallenbad (25 Meter), 30 km Rad fahren auf einer 4 km Wendepunktstrecke und 5 km auf einer 1,25 Wendepunktstrecke zu absolvieren. Was sich anfangs als unsinnig herausstellte, Starteinteilung nach Nachname, zeigte sich im Rennen als genial heraus. Durch die unterschiedliche Leistungsdichte in den insgesamt 13 Startgruppen gab es keinerlei Windschattenfahren. Gut beim Schwimmen gab es durch die verschiedenen Schwimmstilarten die ein oder andere Rempelei, aber das hielt sich einigermaßen in Grenzen.

Nachdem man über die glatten Fliesen zur Wechselzone kam, ging es auf die perfekt abgesperrte Radstrecke. Da ich beim Teamsprint nicht mit meinem Wettkampfrad fahren durfte, fuhr ich auch hier in Koblenz mit meinen Ziemen. Und das hat die ein oder andere Sekunde gekostet. Aber egal; Nachkarten gilt nicht. Bedingt durch die ungewohnte Haltung hatte ich die ersten Kilometer auf der Laufstrecke taube Hände; trotzdem lief es erstaunlich gut. Nur ein Athlet aus meiner Gruppe lief schneller, somit war ich zum Schluss doch recht zufrieden.

Bei dem anschließenden Drei-Tages-Förderlehrgang der Triathleten der Polizei von NRW wollte ich mich eigentlich erholen, aber das Schlingentraining von Ingo hatte es in sich. Bis Freitagabend Muskelkater der feinsten Art.

Nun aber zum gestrigen Wettkampf in Gladbeck. Mannschaftssprint über die Distanz von 550 Meter schwimmen, 20 km Rad und 5 km laufen. Dabei galt die Regel, dass beim Rad fahren und Laufen, der Abstand zu den Vereinskollegen nicht mehr als 10 Meter sein durfte. Also immer als Team unterwegs.
Zusammen mit Christian Kock, Marc Wegrzyk, Eike Zywietz ging es um 14:38 Uhr zusammen ins Wasser. Während Marc locker vorne plantschte (zum Glück schwamm er nicht Rücken), musste ich und Eike schon recht hart schwimmen, um nicht allzu viel Zeit zu den anderen Teams zu verlieren.
Schnell ging es dann auf die Radstrecke. Und diese Strecke mag man oder nicht. Schlechter Belag, sehr winkelig und windanfällig. Ich mag sie – und mit Christian als Lokomotive ging es verdammt schnell vorbei.
Aber beim Teamsprint ist es immer schlecht zu erkennen, wo man liegt – man muss bis zum Schluss puschen. Und das wurde beim Laufen umgesetzt.
Mit Platz 6 sind wir meines Erachtens gut in die Saison gestartet. Als nächstes steht jetzt die Sauerlandtour 2012 an; 4 Tage im Kreise des PSV Bonn, Abteilung Triathlon. Da heißt dann aber auch immer; mehr als Sport. Mal sehen wie das umgesetzt wird ;-)

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Joachim

Das Eichhörnchen ist weiter unterwegs

Sonntag, 15. April 2012 16:01

Nach dem Oster-Trainingslager mit fit4bonn.de stand heute der Frühlingslauf in Zündorf auf dem Programm. Nach einer lockeren Radeinheit gestern, wollte ich mal wieder unter 38 Minuten das Ziel erreichen.

Kurz und schnell gesagt: Es hat gereicht: 0:37:23 Minuten standen nach 10 km auf der Uhr. Aber waren es wirklich 10km oder weniger?? Immer die selbe Frage, wenn man eine gute Zeit gelaufen ist!!!

Das war genauso Ostersamstag in Ruppichteroth. Das waren nie und nimmer 5 km. Eine Auswertung eines Garmin-Trägers ergab anschließend eine Streckenlänge von 4,5 km. Ist es denn so schwer, Strecken genau auszumessen oder dem Starter zu sagen, das es kürzer oder länger ist.

In Köln heute sind wir den ersten km in 2:55 Minuten gelaufen, den Kilometer zwischen 6 und 7 ebenfalls unter 3 Minuten. Naja egal; ich bin zufrieden und kann mich jetzt voll auf das Trainingslager auf Mallorca freuen.

Vielleicht melde ich mich ja von der Insel.

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Joachim

HUPP!! HUPP!!

Freitag, 6. April 2012 8:00

Normalerweise schreibt man in seinem Blog, ja nur über seinen Erfolge, Ziele , Wünsche etc.

Aber nach dem, wie ich finde gelungen Aprilscherz (natürlich höre ich nicht auf/trete ich nicht zurück!!!), will ich den jetzigen Eintrag meinem Kumpel Günter Gies widmen.

Er startet am Ostermontag beim Marathon in Utrecht. Sein Ziel – eine Zeit unter 3:45 Stunden. Gemeinsam mit Beate Pfeil-Bonnin hat er sich in den letzten Wochen / besser gesagt in den letzten Monaten intensiv und punktgenau auf den Lauf vorbereitet.

Alles ist vorbereitet; gerichtet – jetzt heißt es die Leistung abrufen.

Ich kann ich von Deutschland aus nur ganz laut rufen: HUPP!! – HUPP!!

Denn am dem ganzen Wochenende bin ich mit www.fit4bonn.de unterwegs. Laufen, schwimmen am gestrigen Donnerstag, heute Rad fahren; Radtour nach ~ / Lauf in Ruppichteroth am Ostersamstag und zum Abschluss Radtour nach ~ / Lauf in Kerpen am Ostermontag.

Aber da ich mir keine Sorgen mache,  kann ich beruhigt in Deutschland verweilen, denn hier …

10 Gründe, warum Ironblog sein Ziel am kommenden Montag erreicht:

- perfektes Training im Vorfeld (zig lange Läufe, sogar einen Marathon locker weggesteckt)
- persönliche Bestzeit über 10 km (VL Fliegerhorstlauf – Urkunde ist unterwegs!!)
- mental (durch die Trainingsgruppe) bis in die Haarspitzen gestärkt; Dank Dagmar Anuth (www.TRIAnuTHLON.de)
- gutes Umfeld beim CoCoach in NL (www.fabjerennt.nl)
- perfektes Begleitung / perfektes Team (Beate Pfeil-Bonnin; der ich natürlich auch auf diesem Wege alles Gute und viel Erfolg wünsche!!!)
- Messenger of Run Happy (www.brooksrunning.de)
- mentale Unterstützung durch den PSV Bonn (www.triathlon-psv-bonn.de)
- mittlerweile erfahrener Athlet (www.ironblog.eu)
- auch in Punkto Ernährung gut eingestellt und vorbereitet (www.bronny.de)
- Vorfreude auf das „Plop” nach dem Wettkampf

Viel Spaß und dann Kraft tanken für Mallorca

Thema: Allgemein | Kommentare (4) | Autor: Joachim

Mit 50 ist Schluss!

Sonntag, 1. April 2012 6:41

Nach reiflicher Überlegung und langem Gespräch mit meiner Frau habe ich beschlossen, (nächsten Jahr) also mit 50, dem Triathlonsport den Rücken zu kehren. Nach fast 30 Jahren fehlt mir die notwendige Motivation und Kraft. Auch werfen mich immer wieder kleinere Verletzungen zurück.

Fazit: Man wird eben nicht jünger!!

Vielleicht werde ich noch die ein oder andere Radtour (vielleicht auch mal ein Marathon in den Bergen) in Angriff nehmen, aber der Laufbahn und dem Schwimmbad werde ich Adieu sagen.

Aber dieses Jahr, gilt es noch einmal alle Kräfte zu sammeln. Zahlreiche Lauf-, Rad und Triathlon-Wettkämpfe im benachbarten Ausland und der ein oder andere Ligawettkampf stehen bis Mitte September auf dem Programm.

Mit Unterstützung von Sportfahrrad Hübelsailfish und bronny.de werde ich versuchen, wieder einige Treppchenplätze zu erreichen.

Natürlich werde ich in diesem Blog darüber berichten.

Los geht es Anfang Mai mit einem Sprint-Triathlon in Koblenz. Auf Mallorca werde ich mir dazu die notwenigen Radkilometer holen.

Bis dahin …

Thema: Allgemein | Kommentare (6) | Autor: Joachim

Danke

Samstag, 31. März 2012 9:23

Eigentlich wollte ich ja nur einen Blog schreiben, wenn ich beim 400 Test (gestern) unter 5 Minuten angeschlagen hätte.
Aber ich finde es wird Zeit, mich mal bei meinem Schwimmtrainer Christian Kock zu bedanken. Zweimal die Woche hat er die Geduld uns bzw. mich zu trainieren. Und das ist beileibe nicht einfach.

Wenn ich eigentlich gar keine Lust auf Training/Schwimmen habe und nach 1:45 mit fast 5 km aus dem Wasser steige, dann ist dies sein Verdienst.
Und sein Verdienst ist auch die Zeit von 5:08 Minuten gestern.
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, als ich dann die Zwischenzeit von 2:26 Minuten nach 200 Metern gesehen habe, sogar noch mehr, aber bei der Inaugenscheinnahme diverser 400 Meter Wettkämpfe aus der Vergangenheit war ich dann doch sehr zufrieden. Ich bin noch nie unter 5 Minuten auf 400 Meter unterwegs gewesen
Vielleicht hätte es ja mit dem Anzug vom Swim and Run beim SSF Bonn geklappt, aber den habe ich diesmal bewusst nicht angezogen. Also liege ich voll im Soll.

Wo ich schon einmal beim Bedanken bei, will ich mich auch bei weiteren Personen bedanken.

Das hört sich zwar ziemlich geschwollen an und macht man ja eigentlich nur bei irgendwelchen Verleihungen, aber es kommt von Herzen.

Mit Günter Gies (www.ironblog.eu) trainiere ich sehr viel. Ja gut nicht so viel im Schwimmbad, dafür mehr auf den Wegen in und um Bonn. Er ist mein Motivator, aber auch mein Bremser, damit ich auch lerne, mal ruhig zu laufen. Demnächst geht es mit und anderen nach Mallorca. Zwei Wochen, die auch bestimmt super werden. Vorher wird er sein persönliches Ziel 2012 locker erreichen ;-)
Gerne hätte ich ihn dabei begleitet, aber 42,195 km läuft man mal eben nicht so. Er ist perfekt eingestellt, ich drück die Daumen und bin ich Gedanken bei ihm.

Mit auf Mallorca ist auch Dagmar Meyer-Anuth. Dort findet dann auch das Finale der sportpsychologische Trainingsgruppe beim PSV Bonn Triathlon statt.

Sie hat im Rahmen einer Qualifikationsarbeit im November die erste sportpsychologische Trainingsgruppe im PSV Bonn Triathlon gegründet. Diese Gruppe habe ich als Trainer natürlich begleitet. Nach dem Grundlagentraining im November und Dezember haben wir uns danach vor allem mit der Entwicklung von Fähigkeiten im Bereich der Aktivierungsregulation beschäftigt. Im Januar erfolgt für jede/n Teilnehmer/in eine individuelle Diagnostik der Stärken und Schwächen im Bereich der persönlichen mentalen Fähigkeiten und ein darauf aufbauendes persönliches sportpsychologisches Coaching für jede/n Teilnehmer/in. Hierbei wurde die Ausrichtung auf die jeweiligen Saisonziele 2012 im Mittelpunkt festgelegt.
Parallel dazu trainierten wir im Aufbautraining Fertigkeiten wie z. B. „Selbstgesprächsregulation in Training und Wettkampf“, „Selbstwirksamkeits- überzeugung“, „Vorstellungsregulation besonders im Umgang mit Schmerz und mentalen Blockaden im Wettkampf“ und vieles mehr.
Einiges war mir bekannt, vieles habe ich schon unbewusst umgesetzt, aber trotzdem war jede Sitzung spannend und interessant.
Mehr zu Dagmar unter www.TRIAnuTHLON.de

Mit Runnerspoint (in Bonn natürlich Run²) und Rahm habe ich zwei Ansprechpartner gefunden, die mich auch immer noch motivieren können.

Die Saison kann also kommen …

Thema: Allgemein | Kommentare (3) | Autor: Joachim

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Samstag, 24. März 2012 14:24

Jetzt haben wir schon fast Mitte März, das Training ist im vollen Gange – die ersten Wettkämpfe wurde schon beendet – aber so richtig zufrieden bin ich noch nicht.

In kleinen Schritten werden ich über 10km schneller; aber halt nur sehr langsam. Vielleicht habe ich schon zuviel gemacht und ich sollte etwas ruhiger machen, aber  wer kann es schon sagen.

Noch zwei Volksläufe dann  geht es eh auf die Insel (Mallorca ich (wir) komme(n)!!!), um auf dem Rad mit Grundlagentraining zu beginnen. Diesmal werden die Touren nicht so einsam und alleine. Etliche PSV´ler werden dieses Jahr die Gegend um Cala Millor unsicher machen.

Was erwartet mich diese Saison??
Zig Wettkämpfe, bei denen ich noch nicht an der Startlinie stand. Viele Starts im benachbarten Ausland (Holland / Belgien). Auch sind wieder mal längere Radtouristikfahrten geplant. Vielleicht schaffe ich ja dann auch noch den ein oder anderen Bericht von den Wettkämpfen hier einzustellen ;-)

Denn mit dem 22. SWB Energie- und Wasser Bonn Triathlon am 10. Juni 2012 und der Aktion fit4bonn.de haben ich ja auch noch andere Aufgaben zu erledigen.

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Joachim

Wieder ist eine Saison vorbei!!!

Freitag, 7. Oktober 2011 14:21

Sie war geprägt von vielen kleinen/verschiedenen Verletzungen, die es gezieltes Training irgendwie nicht aufkommen ließen. Trotzdem bin ich aber voll und ganz mit der Saison zufrieden.

Mein Dank gilt allen, die mich in dieser Saison tatkräftig unterstützt haben.

Eigentlich sollte die Saison nach meinem Kurzurlaub in Miami und Ägypten jetzt wieder los gehen, aber …

… mein Orthopäde sagte, vier Wochen mehr Regeneration sind nicht schlimm
… mein Physio sprach, die Schwellung bekommen wir schnell wieder weg
… mein Kontakt bei www.rahm.de war der Meinung, mit der Schiene geht es schnell wieder aufwärts
… mein Co-Trainer schrieb, was´n Scheiß!!! und
… meine Frau sagte, das kenne ich doch schon. Das „Ei“ am Knöchel kommt mir bekannt vor.

Ich bin der Meinung, das (Bänderdehnung Fußgelenk rechts) war wieder unnötig, aber es hält mich nicht auf. Die geplanten Volksläufe im Oktober / November habe ich gestrichen, aber spätestens beim Silvesterlauf stehe ich wieder am Start. Voll motiviert, auch wenn ich für das kommende Jahr noch keine Ziele habe!! Aber dafür habe ich ja jetzt vier Wochen Zeit.

Thema: Allgemein | Kommentare (5) | Autor: Joachim

GAME OVER

Montag, 5. September 2011 1:02

04. September (Sonntag) / New York – Abschlussfeier

Nach kurzer Nacht wurde als erstes das Fahrrad wieder in den Karton gepackt. Danach kurzes Frühstück beim “goldenen M”. Nach der englischen Messe beim Don fuhr ich mit der U-Bahn zum Baseball in die Bronx. Ich schaute mir eine Spiel der New York Yankees an. Das Stadion war mit über 50.000 Zuschauern ausverkauft; aber Tickets gibt es in der Regel ja immer noch.

Die Stimmung hätte besser sein können. Mein Problem; ist verstand das Spiel / die Regeln nicht. Aber bei diversen Opern geht es mir ja genau so ;-)

Gegen 17:45 traf sich dann die Mix-Mannschaft, um die Goldmedaille zu erhalten. Der Teamkapitän hatte sie schon vormittags abgeholt und so wurde nur noch das Mannschaftsfoto gemacht.

Um 18:00 Uhr fand dann die Abschlussfeier statt. Lustlos, ohne irgendein Highlight sind die Spiele nun zu Ende.

Irgendwie bin ich froh, denn ich bin ganz schön platt. Jetzt heißt es auch für mich PAUSE!!! EROLHUNG – KRAFT TANKEN. Dafür fliege ich morgen für fünf Tage nach Miami und am 19. September nach Ägypten; aber dann ….

Bis zum nächsten Training, oder sonst wo!!
Gruß Joachim

PS. Jeden Tag einen Blog zu schreiben, ist auch nicht ohne. Wenn ich mir so manchen Blog anschaue, würde ich vieles anders / besser schreiben. Die Formulierungen sind auch schrecklich; aber was soll es. Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Spaß und habt die ein oder andere Sache einfach überlesen.

Thema: WPFG | Kommentare (4) | Autor: Joachim

2mal Gold, 1mal Bronze – was für ein Abschluss

Sonntag, 4. September 2011 5:32

03. September / New York – Treppenlauf

Um 08:30 ging es zum Haus 7 des World Trade Centers.

Problemloses Einchecken; 10:00 Uhr startete die Feuerwehr in kompletter Montur; danach wir.
Es wurde 12:oo Uhr, 12:30 Uhr, 13:00 Uhr und die Feuerwehr war immer noch dran. Mein Gott, was für ne Warterei. Ich bin heiß; ich will  auch da hoch!!! Dann waren wir doch noch dran. 14:00 Uhr machte ich mich auf den Weg als letzter der Master B.
3 Etagen recht steil hoch, ein kurzer Sprint über einen Flur. Am Ende saß ein Helfer recht regungslos. Auf meine Frage: “This Way?” – kam es kurzes “Yes!!”
Von jetzt an ging es 32 Etagen nach oben. 22 Stufen Absatz wieder 22 Stufen – dann war eine Etage geschafft.

Das erste Etagenschild welche ich bemerkte war die 10, da pfiff aber schon aus dem letzten Loch. Alle 2-3 Etagen stand ein Helfer bereit; ob das aber ein Mann oder eine Frau war, kann ich nicht mehr sagen, der Blick ging immer wieder zu den sch… Stufen.
Ich hangelte mich immer am Geländer innen entlang und nahm aber immer noch 2 Stufen. Die ersten Überholvorgänge standen an. Manche machten fair Platz; einen Teilnehmer musste ich 1 Etage lang außen überholen. Bei der 35. Etage schrie dann jemand: “Good Job, only two!!” Das war es. Endspurt – alles geben. Raus aus dem Treppenhaus und die letzten 10 Meter geradeaus. Aber mein Körper wollte nicht geradeaus; er wollte immer wieder rechts herum (da gibt es doch so ein Spiel mit der Flasche, drum herum laufen und dann versuchen geradeaus zu laufen; so fühle ich mich in dem Moment). Ein Helfer setzt mich auf einen Bürostuhl und fährt mich aus dem Zielbereich. Wasser und Eis helfen jetzt auch nicht wirklich; die Luft (hier gab es m. E. gar keine) war weg. Ich japste wie ein Fisch auf dem Trockenen; ich hustete und röchelte.
Als ich nach 10 Minuten wieder Herr meines Körpers war, konnte ich jetzt aber die fantastische Aussicht genießen. New York lag mir zu Füßen. Die beiden neuen Brunnen am Ground Zero -genial-, die haben so viele noch nicht gesehen.

Fünf Minuten später sind auch schon die ersten Ergebnisse da. Platz 19 gesamt; Platz 1 in der AK Wertung. 5 Sekunden Vorsprung vor Platz 2; 10 Sekunden auf Platz 3 – SUPER!!! Wieder einmal habe ich die Spanier geärgert.

Unten kümmerten wir uns dann um die Mannschaftswertungen. Mit der Oldie-Mannschaft war der dritte Platz keine große Überraschung. Der Hammer war dann aber, der 1. Platz mit der Mixmannschaft (3 Männer und 1 Frau). Die Medaillen haben wir zwar noch nicht, denn ein Protest bzw. ein Einspruch machten diesen Platz erst sicher. Morgen sollen wir die Medaillen bekommen.

Den krönenden Abschluss aus meiner Sicht, bildete dann der Besuch der US-Open.

Deshalb ist dieser Bericht auch etwas kurz gefasst, denn mittlerweile ist es fast 02.00 Uhr und ich will in mein Bett!!

Thema: WPFG | Kommentare (4) | Autor: Joachim

Titel (leider) nicht zurückgeholt, aber Platz 2 verteidigt!

Samstag, 3. September 2011 2:11

02. September / New York – Openwater Swim

Silber ist super!!

Um 06:00 Uhr ging es mit der U-Bahn nach Conney Island. Nach gut 30 Minuten war im Aquarium von New York die Registration. Gelbe Badekappe erhalten / Startnummer auf die eine, Startgruppe auf die andere Hand. Dann ging es zum Strand.
Nicht schlecht; hier könnte man Urlaub machen.

Der Kurs ist schon abgesteckt. Nach 100 Meter geht es an der ersten Boje nach rechts. Dann 750 Meter parallel zum Strand, an der nächsten gelben Boje erfolgt ein 180 Grad Turn und wieder parallel zum Strand entlang in die andere Richtung. Diesmal aber 1500 Meter. Hier wird wieder gewendet und des geht die letzten 750 Meter bis zur gelben Start-Boje, ehe dann die letzten 100 zurück zum Strand zu absolvieren sind. Sieht einfach aus, nur bei der langen Strecke schaut man in die tiefe Sonne, ob man da die Bojen erkennt??

Wettkampfbesprechung verläuft recht locker, es wird sogar mit Chip geschwommen, da kann doch fast nichts mehr schief gehen.
Als wir gegen 08:00 Uhr ins Wasser gingen (Start erfolgt aus dem Wasser!!) fielen Uwe und mir auf, dass nur wir beide eine gelbe Badekappe tragen. Alle anderen unserer Altersklasse tragen eine blaue Kappe. Naja, egal, dann achtet vielleicht keiner auf mich; und ich kann die anderen gut kontrollieren. Das fällt aber dann auch dem Starter auf, kurzer Dialog – erledigt. Wir dürfen in Gelb schwimmen.
Die Ersten gingen immer weiter ins Wasser, die Ersten links neben mir begaben sich schon in Bauchlage, rechts wurde auf einmal schon geschwommen. Also setzte sich das Feld (ohne Startschuss) in Bewegung. Über 200 Schwimmer und Schwimmerinnen sprinteten auf die erste Boje zu. Es wurde getreten und geschlagen. Unglaublich. Nach der ersten Boje entzerrte sich das Feld aber schnell. Die Bojen (auch wenn es ein paar mehr sein könnten) konnte man einigermaßen erkennen.
Nach der Wende ändert sich aber das Bild total. Orientierungslos schwamm ich hinter einem anderen Schwimmer her; Bojen sind nicht zu erkennen, aber eine blaue Kappe. Wir schwammen parallel zum nächsten Wendepunkt. Jetzt hieß es kämpfen. Ab und an konnte ich mich ein wenig absetzen, aber als es zur letzten Wendeboje ging, hatte ich scheinbar einen großen Bogen geschwommen und er ging (weil er den besseren Weg oder die bessere Strömung gefunden) innen locker und leicht vorbei. Aber noch blieben ja noch 800 Meter.
Wieder schwammen wir zwei unterschiedliche Wege, aber der Vorsprung wurde irgendwie immer größer. Jetzt blieb nur die Hoffnung, dass ich die Strömung finden würde, die mich nach vorne bringen würde. Aber die fand ich nicht und kam mit 52 Sekunden Rückstand hinter ihm im Ziel an. Mein Rücken und meine Schultern schmerzten; also hatte ich alles gegeben und den 2. Platz gewonnen.

Ich hatte meine Medaille!!! Gegen 12:30 Uhr wurde sie mir dann auch im Aquarium umgehängt. Diesmal war alles in einem ansprechenden Rahmen. So kannte ich es von den Spielen der vergangenen Jahre. Nach einem kurzen Spaziergang auf Conny Island ging zur Unterkunft, dort fiel ich müde ins Bett und schlief erst einmal eine geschlagene Stunde.

Nachmittags ging es durch die Stadt zum Convention Center. Am Abend finden dort die Finals im Boxen statt. Die schaute ich mir an. Als ich erfuhr dass jetzt auch die Ergebnisse des Einzeltzeitfahrens veröffentlicht wurden, ging es zügig zur Infowand Cycling. Und tatsächlich, man hatte die Ergebnisse fertig. Nur meinen Namen fand ich nicht auf der Liste; davor standen andere Athleten zweimal in der Liste mit verschiedenen Zeiten in der Liste. Also wie man so etwas veröffentlichen kann. Bei mir lag es wohl an der nicht zu erkennenden Nummer. Protest sinnlos, denn es gibt ja keine Aufzeichnungen. Und zum Glück hatte ich auch nicht mitgestoppt, denn so hielt sich mein Frust in Grenzen, denn ich hatte ja meine Medaille. Und die kann mir keiner mehr nehmen.

Allen WettkämpfernInnen, die am Wochenende oder in der kommende Woche noch an den Start gehen, wünsche ich alles Liebe und Gute. Habt Spaß, verletzt Euch nicht und kommt mit einem Lächeln ins Ziel. Zeitverbesserungen bei Vergleichswettkämpfen; also Wettkämpfen aus dem letzten Jahr, sind natürlich gewünscht und werden erwartet ;-) (also hau rein Günter!!)

Thema: WPFG | Kommentare (2) | Autor: Joachim