Beiträge vom Juli, 2011

5150

Freitag, 15. Juli 2011 13:32

In Zürich wollte ich eigentlich nur bei der Kurzdistanz, am Samstag vor dem Ironman von Günter, mal eben starten.

Ich wollte die Eidgenossen mal eben aufmischen, aber statt eines normalen Rennens war es auf einmal die Qualifikation für die neue 5150 Serie. 5150 bedeutet schnell und einfach erklärt: 1500 Meter schwimmen, 40000 Meter Radfahren und 10000 Meter laufen – zusammen also 51500

Die ersten 10 Athleten jeder Altersklasse konnten sich in Zürich für das Finale der ausgetragenen Hy-Vee Triathlon 5150 U.S. Championshipserie im September qualifizieren. Und somit standen um 12:00 Uhr über „heiße“ 200 Athleten der Altersklassen 45-49 und 50-55 am Ufer des Zürichsees.

Eine große Runde galt es zu bewältigen. Und bewältigen war an diesem Tag das richtige Wort. Die Schwimmstrecke war absolut hart. Bedingt durch Wellen, Gegenwind und Strömung konnte ich in keinen richtigen Rhythmus kommen. Zweier-, Dreier Atmung – nichts konnte lange durchgehalten werden. Immer schlug man mit dem Kopf in ein Wellenloch. Wie sagte Karin Bächle, die dort auch am Start war: „So habe ich den See noch nie erlebt. Man konnte ja kaum die Bojen erkennen.“

Nach 24 Minuten ging es endlich aus dem See. Welch eine Tortur!!

Nun hieß es dreimal in Zürich den Haertbreak Hill hoch. Dreimal eine schöne, gut zu befahrende Steigung hoch und dann am Seeufer entlang knallen bis die Waden platzen.

Nach vorne konnte ich keinen Platz gut machen. Wo ich zu diesem Zeitpunkt lag, konnte ich auch nicht erkenne. Aber es lief gut.

Bei der letzten Abfahrt wurde ich dann von einem Athleten überholt. Dieser konnte sich aber nicht so sehr absetzen, sodass ich ihn in der Wechselzone wieder überholen konnte. Sofort wurde Druck gemacht. Bei dem ersten Wendepunktstrecke konnte ich schnell meine Positionen im Rennen festmachen. Platz 5 – jetzt galt es!

In der dritten Runde ging es dann auf Platz 4. Aber der Abstand zu Platz 3 war noch recht groß.

Beim letzten Wendepunkt stand fest, den Platz auf dem Treppchen erreiche ich nicht mehr.

Im Ziel angekommen war es dann der vierte Platz in dieser Startgruppe. Jetzt blieb nur noch die Hoffnung, dass einer dieser ersten Drei aus der AK 50-54 kam und genau so war es. Somit war es wieder ein dritter Platz!!!

Eine Siegerehrung gab es zwar, aber ohne mich. Dazu war auf dem Gelände zuviel Chaos; einen Zeitplan gab es nicht; Ergebnislisten wurden nicht aufgehängt – vielleicht wurden mit den über 2000 AthletenInnen an diesem Tag doch zu viele durchgeschleust. Und der Ironman stand ja auch einen Tag später für die meisten Helfer/Organisatoren an.

Gestärkt konnte ich mich nun aber auf die eigentliche Aufgabe des Wochenende widmen: Betreuung von Günter bei seinem ersten Ironman!!! Mehr dazu natürlich in seinem Blog.

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Joachim

Drei

Mittwoch, 13. Juli 2011 18:21

Dritter Platz in Zandvoort, und nun erneut Dritter in Düsseldorf. Da ist immer noch Luft nach oben!!

Am ersten Juliwochenende fand in Düsseldorf die deutsche Altersklassen-meisterschaften über die Olympische Distanz im Triathlon statt.

Beim 1,5 km langen schwimmen im Hafenbecken von Düsseldorf (über zwei Runden) ging es ziemlich zur Sache. Anschließend mussten eine 20 km langen Radstrecke zweimal absolviert werden, eh es dann viermal (a 2,5km) ums Düsseldorfer Caree ging.

Start 14:45 Uhr!! Schnell hatte ich mich vorne durchgesetzt und konnte sehr ruhig im Hafenbecken meine Runden ziehen. Wo ich beim Ausstieg lag, konnte ich nicht realisieren. Aber viele konnten noch nicht auf der Radstrecke sein.

Vielleicht kann ich es ja beim Rad fahren an dem Wendepunkt erkennen??

Aber schon auf den ersten Metern war schnell klar, hier ist keine Übersicht zu erhalten. Zig Startgruppen tummelten sich auf der Radstrecke. Also Kopf runter und knallen. Knallen naja, auf dem Weg zum Messegelände kein Problem, aber auf der Kopfsteinpassage und der Strecke im bereich des Rheinufers musste man schon mit Kopf fahren. Hier besteht meines Erachtens Handlungsbedarf des Veranstalters.

Kurz vor der Wechselzone überholte mich dann Markus Kriege.

Jetzt hieß es schnell zu wechseln und dann versuchen vielleicht doch noch irgendwie aufs Treppchen zu kommen. Vielleicht bekomme ich hier ja einen Überblich beim Wendepunkt. Aber auch hier verlor man schnell den Überblick. Da liefen zig Athleten auf der kurzen, winkligen Strecke. Als ich Markus Krieg überholte, meinte dieser, wir liegen ziemlich weit vorne. Aber wie weit??

Auch Götz Kreisel hatte mich in der Wechselzone überholt. Da er aber in einer anderen Altersklasse unterwegs war, konnte ich meine Form an ihm gut messen. In Saarlouis hatte er mir noch gut vier Minuten abgenommen, aber hier hielt sich die Distanz immer in Grenzen. Ich wusste, es läuft.

Im Ziel waren es dann gerade mal 1:06 Minuten, die er dieses mal schneller war. Bei der Verpflegungsstelle im Ziel wurden dann die etwas „Älteren Athleten“ in Augenschein genommen und dann stand es fest: PLATZ 3 bei der Deutschen Meisterschaften im Triathlon über die Kurzdistanz.

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Joachim

Ich weiß, ich hatte versprochen etwas mehr zu schreiben, aber …

Samstag, 2. Juli 2011 6:40

Was ist in der letzten Zeit passiert???

Nachdem ich eigentlich sehr gut drauf war, hat mich ein Muskelfaserriss in der Wade zurückgeworfen. Dadurch konnte ich natürlich nicht die geplanten 3000 Meter auf der Bahn, bei der Bonn Marathon Staffel und  dem Powerman-Duathlon mitlaufen.

Im Trainingslager auf Fuerteventura, wo ja schon ironblog viel geschrieben hat, habe ich mir eine gute Grundlage fürs Radfahren gelegt.

Nach dem Trainingslager versuchte ich mich dann beim 2. Bonner Nachtlauf
Vorsichtig, wie auf Eiern waren 10 km am Rhein zu absolvieren. Da einen Tag später auch noch eine viertägige Radfahrt mit der Triathlonabteilung des PSV Bonn auf dem Programm stand, ging ich alles vorsichtig an. Es klappte gut, und als auch noch Platz 3 in der AK Wertung dabei heraus sprang, war die Stimmung noch besser.

Die anschließenden vier Tage waren mit fast 600 km sehr hart, aber auch wunderschön. Deutschland hat schön schöne Ecken!!!

Danach musste ich mich intensiv um den 21. SWB Energie und Wasser Bonn-Triathlon kümmern. 1600 Starter hatten ein Anrecht auf eine perfekte Organisation. Die sie dann auch bekamen. Mehr dazu unter www.bonn-triathlon.de

Neben diesem Triathlon galt es dann auch die AthletenInnen von www.fit4bonn.de erfolgreich ins Ziel zu bringen. Die Berichte der Novizen sprechen für sich. Eine gelungene Aktion.

Danach fingen dann auch für mich die ersten Triathlon-Wettkämpfe wieder an.

Triathlon in Zandvoort – naja zumindest war er geplant. Aber Sturm und Wellengang machten aus der Erstveranstaltung in der Nähe von Amsterdam einen Duathlon über 8 km laufen, 40 km Radfahren und anschließendem 4 km Lauf eine erste gute Standortbestimmung. Highlight dieser Veranstaltung war die Radstrecke. 40 km gleich 9 Runden auf dem Circiut von Zandvoort. Super Belag, breit – PERFEKT. Das hat Spaß gemacht. Und ein dritter Platz in der AK – Wertung sprang dabei auch heraus.
Wie schrieb Günter aber zu folgendem Bild: Geschenk bekomme ich auch nichts …

Eine Woche später ging es dann zu den deutschen Meisterschaften der Polizisten nach Saarlouis. Der Fachwart Hansjörg Willems hatte mich für diese Kurzdistanz neben Thomas Seelen, Götz Kreisel und Henner Lakämper nominiert. In dieser Reihenfolge kamen wir dann auch in Ziel. Die Einzelplatzierungen waren Platz 6. 15., 16. und 22. Als zweitältester Teilnehmer konnte ich mit der Platzierung gut leben, denn sowohl beim Schwimmen, als auch beim Rad fahren, auf perfekt abgesperrter Strecke, konnte ich vorne mitmischen.

Beim Laufen fehlten mir dann ein paar Körner und die Spritzigkeit, sodass ich dort etliche Plätze verlor.

Aber egal, dies dient alles der Vorbereitung auf die World Police und Fire Games in New York Ende August. Da muss die Form stimmen und da wird sie auch stimmen!!!

Hinweisen möchte ich noch auf einen weiteren Block aus der Abteilung www.dirknolden.de ist seit dieser Woche auch stolzer Besitzer eines Blogs.

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Joachim